Berlin kennenlernen

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Der Fall der Mauer hat Berlin zu einer kosmopolitischen Stadt par excellence gemacht. Spuren des alten Europas existieren in harmonischer Verbindung mit den aktuellsten Trends. In Berlin gibt es immer etwas Neues.

„Immer am Puls der Zeit“

Berlin ist neben London der wichtigste Referenzpunkt Europas. Berlin ist neben London der wichtigste Referenzpunkt Europas. Andere Hauptstädte rühmen sich vor allem ihrer großartigen Vergangenheit. Berlin hingegen steht für Innovation und bestimmt das Tempo der modernen Welt. In dieser Stadt können sich heruntergekommene, von Besetzern bewohnte Gebäude, die U-Bahn oder ein seelenloser Ort wie der Alexanderplatz in faszinierende Hotspots verwandeln.
 
Es gibt viele Diskussionen darüber, welches denn nun das prägende Symbol Berlins ist. Für manche ist es das Brandenburger Tor, für andere die Mauer oder die Siegessäule im Herzen des Tiergartens. Aber vielleicht ist es auch das geliebte Ampelmännchen. Es ist in beinahe jedem Souvenirshop zu erstehen und verkörpert vielleicht am besten den entspannten und modernen Geist dieser offenen, hin und wieder auch exzentrischen Stadt.
 
Wo ist die Mauer? So lautet die erste Frage vieler Besucher. Überreste der tragischen Teilung finden sich in der ganzen Stadt. Der ehemalige Grenzübergang Checkpoint Charlie führt uns zurück zu den symbolträchtigsten Augenblicken des Kalten Krieges. Die East Side Gallery bietet die beste Möglichkeit, sich dem Thema auf entspannte Weise zu nähern. Hier verlaufen die Reste der Mauer auf 1,3 Kilometern entlang der Spree und sind mit Graffiti-Kunst geschmückt, darunter der berühmte Bruderkuss zwischen dem sowjetischen Staatsmann Leonid I. Breschnew und Erich Honecker, dem Staatsratsvorsitzenden der DDR.
 
Das Brandenburger Tor, erbaut gegen Ende des 18. Jahrhunderts, war vierzig Jahre lang geschlossen. Seit 1989 können die Menschen wieder hindurchgehen, entweder hinüber in den Tiergarten, wo man in einmaliger Kulisse gut Rad fahren oder in einem der typischen Berliner Biergärten ein Bier trinken kann, oder auf den eleganten Boulevard Unter den Linden, der direkt zur Museumsinsel führt.
 
Südlich des Brandenburger Tors befindet sich das Holocaust-Mahnmal. Es wurde 2005 errichtet und besteht aus einer schier unendlichen Anzahl von Betonstelen, die den Besucher an die Vernichtung der Juden in Europa erinnern sollen. Entworfen wurde es von dem Architekten Peter Eisenman. Den Spuren, die Krieg und Nationalsozialismus hinterlassen haben, kann man auch im Zentrum Topographie des Terrors folgen. Das beeindruckende Museum befindet sich am Standort der ehemaligen Hauptquartiere von Gestapo und SS im Stadtbezirk Kreuzberg. Der Eintritt ist frei. Das Museum ist täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.
 
Doch Kreuzberg hat noch wesentlich mehr zu bieten: Es ist der angesagteste Bezirk Berlins. Mit seinen belebten Straßen, in denen sich Menschen aller Herkunft tummeln und zu einem bunten Spektakel vermischen, gleicht er Notting Hill in London. Hier findet man alles, von exotischen, alternativen Läden, die die neuesten Trends haben, wie Core Tex Records in der Oranienstraße, über Moscheen und türkische Restaurants bis hin zu Museen, darunter auch das Jüdische Museum.Es ist täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.

Berlin steht für Innovation und bestimmt das Tempo der modernen Welt.

Berlin bietet unerschöpfliche Freizeitmöglichkeiten. Gehen Sie doch einmal in die Solar Bar Berlin.Gäste finden in der angesagten Bar den perfekten Mix aus Cocktails, beeindruckender Aussicht und Chill-Out-Musik. Und dann ist da der größte öffentliche Park Berlins auf dem Flugfeld des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Hier finden auch zahlreiche Konzerte und beliebte Festivals statt. All dies verkörpert die moderne Seite der Stadt.
 
Ein anderes Beispiel für das Nebeneinander von Alt und Neu ist der Reichstag (das deutsche Parlament). Der einstige Regierungspalast war seit einem Großbrand 1933 eine Ruine. Restauriert hat ihn Sir Norman Foster, der das Gebäude mit einer spektakulären Glaskuppel krönte. Sie ist für Besucher täglich ab 8:00 Uhr bis Mitternacht geöffnet. Will man die langen Warteschlangen vermeiden, empfiehlt sich eine Vorab-Reservierung für Ihren Besuch. Unterhalb der Kuppel befindet sich ein Restaurant mit Terrasse. Auch hierzu verraten wir Ihnen einen Trick: Will man überhaupt nicht warten, reserviert man einfach einen Tisch für ein Mittag- oder Abendessen bzw. einen kleinen Imbiss im Restaurant „Käfer“. Dessen Gäste haben exklusiven Zutritt zum Reichstag .
 
Sollten Sie geschäftlich in Berlin sein, müssen Sie unbedingt die Museumsinsel besuchen. Verweilen Sie im Berliner Dom und schauen Sie sich mindestens eins der sechs großartigen Museen an. Das Neue Museum ist Heimat der berühmten Büste der Nofretete, und das Pergamonmuseum beherbergt unter anderem den Altar des Zeus sowie das babylonische Ischtar-Tor.
 
Die Öffnungszeiten sind von 10:00 bis 18:00 Uhr, donnerstags bis 20:00 Uhr. Der Eintritt kostet 18 Euro. Ein Museumspass zum Preis von 24 Euro gewährt drei Tage lang Eintritt in alle staatlichen Berliner Museen.
 
Berlin ist eine sehr weitläufige Stadt. Besucher kaufen daher am besten ein 48-Stunden-Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel (BVG). Es ist ab 19,50 Euro erhältlich.
 
Wenn es eine Sache gibt, die Liebhaber leckeren Essens an Berlin auf Schritt und Tritt begeistert, dann ist es die ungeheure Vielfalt an Street Food. Auf die Hand gibt es natürlich auch die weltberühmte Berliner Currywurst, ein Schnitzel oder Brezeln – das beste Mittel gegen plötzlichen Heißhunger. Preiswertes Essen findet man in der ganzen Stadt.
Daneben gibt es aber auch etliche interessante Vertreter der hochwertigen Küche wie das Restaurant Reinstoff. Das Heiligtum von Chefkoch Daniel Achilla wurde bereits mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet und hat sein Domizil in der historischen Edison-Glühlampenfabrik in Mitte. Ein Essen kostet hier zwischen 110 und 198 Euro. Eine ebenso exaltierte, wenn auch nicht ganz so teure Adresse ist das Restaurant Horvath unter der Leitung des Österreichers Sebastian Frank im beliebten Stadtbezirk Kreuzberg. Speisen kann man in dem ebenfalls mit zwei Sternen ausgezeichneten Restaurant zu Preisen zwischen 63 und 119 Euro.
 
Ein Berliner Klassiker ist das legendäre Café Einstein, heute Mutter einer Kette von Cafés gleichen Namens, die über die ganze Stadt verteilt sind. Das Stammhaus in der Kurfürstenstraße bietet Küchenklassiker im Berliner Ambiente der Goldenen 1920er Jahre. Mit seiner herrlichen Gartenterrasse, den silbernen Servierwagen und dem formell gekleideten Personal versetzt es den Gast zurück ins Europa von Stefan Zweig, und das zu recht angemessenen Preisen.
Wenn die Batterien dann nach einem guten Kaffee wieder aufgeladen sind, gibt es nichts Besseres als einen Fahrradausflug, um das Alltagsleben der Berliner zu erkunden. Viele Einwohner der Stadt sind mit dem Rad unterwegs, daher gibt es etliche Unternehmen, die Mietfahrräder anbieten .
 
Nutzen Sie die Gelegenheit und entdecken Sie während Ihres Geschäftsaufenthaltes oder nach Ihrem Arbeitstreffen Europas modernste, witzigste und multikulturellste Stadt - ein echtes Muss!

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